↑ Zurück zu Ernährung

Barf / Rohfütterung

Pferd mit Salat (Chicoree, Naturjoghurt, Gurke, Knoblauch, Petersilie, Schnittlauch, Öl)Die Roh­füt­te­rung ist ein sehr umfas­sen­des und kom­ple­xes Thema und erfor­dert von Seiten des Halters nicht nur die Muße, sich in die The­ma­tik gründ­lich ein­zu­le­sen, sondern auch Zeit und Geduld, um eigene Erfah­run­gen zu sammeln. Der Begriff »Barf« stammt aus den USA und bezeich­nete ursprüng­lich sowohl die Nahrung selbst, als auch den­je­ni­gen, der sie ver­füt­tert. Später wurde die Abkür­zung für »Born-Again Raw Feeders« – das heißt über­setzt »wie­der­ge­bo­rene Roh­füt­te­rer« – ver­wen­det, ebenso für »Bones And Raw Foods« – über­setzt Knochen und rohe Lebens­mit­tel, was die Vor­ge­hens­weise bei der Füt­te­rung recht gut beschreibt. Im Deut­schen steht »Barf« für »Bio­lo­gi­sches, Art­ge­rech­tes, Rohes Futter«.

Was ist Barf? 

Beim Barfen geht es – einfach gesagt – um die mög­lichst natur­nahe Füt­te­rung des Hundes, wobei sich bei der Frage, was »natur­nah« wirk­lich bedeu­tet, bereits die Geister schei­den. Schon bei der Frage nach dem Hund als Kar­ni­voren, Omni­voren oder Omni-Kar­ni­voren gibt es viele ver­schie­dene, inter­es­sante Mei­nun­gen. Die aber wohl tref­fendste und von den meisten akzep­tierte Kur­er­läu­te­rung für Barf ist: Der Hun­de­hal­ter ver­sucht, ein ganzes Beu­te­tier nach­zu­ah­men, wie es der Hund und der Wolf in der Natur eben­falls zu sich nehmen würden.

Den ein­zel­nen Zusam­men­hän­gen und Pro­ble­ma­ti­ken wird in fol­gen­den Arti­keln auf den Grund gegan­gen.

Der erste Schritt – Die Rationsberechnung

Das Barfen oder auch die Roh­füt­te­rung beginnt mit der Über­le­gung, wie viel von was der Hund eigent­lich braucht. Das gilt auch für Teil­barf, wo nur ein bestimm­ter Pro­zent­satz des Futters jeden Tag in Form von Roh­fleisch und Co. ver­füt­tert wird. Die Son­der­form »Prey-Methode« wird in einem geson­der­ten Artikel bespro­chen.
In erster Linie hängt … 

Seite anzeigen »

Barf für Welpen / Junghunde

Beim Barfen wird weit weniger in Welpen, Jung­hunde und adulte Tiere unter­schie­den als dies beim Fer­tig­fut­ter der Fall ist, wo inzwi­schen Sorten für fast jeden Lebens­mo­nat ver­füg­bar sind. In der Roh­füt­te­rung ändert sich ledig­lich die berech­nete Tages­menge, da der Welpe bezie­hungs­weise Jung­hund einen höheren Bedarf hat. Näheres hierzu finden Sie unter »Gewichts­zu­nahme und … 

Seite anzeigen »

Senioren / Barf im Alter

Wenn ein Hund ein Senior ist ist gar nicht so leicht ein­zu­stu­fen (siehe hierzu auch Hun­de­jahre und Men­schen­jahre). Auf manchen Fut­ter­mit­tel­ver­pa­ckun­gen für Senior­fut­ter sind dies­be­züg­lich Alters­span­nen zu lesen, die mal bei acht, mal bei zehn Jahren begin­nen. An einer Zahl lässt sich dies aber nur schwer fest­ma­chen. Das Futter eines Hundes sollte dann … 

Seite anzeigen »

Fleischfütterung

Die Fleisch­füt­te­rung bildet den Grund­stock einer jeden Barf­ra­tion. Es gibt eine große Auswahl an ver­schie­de­nen Fleisch­sor­ten – von Rind, über Wild bis hin zu Lamm und Ziege. Was davon der Hund fressen darf, lässt sich all­ge­mein recht einfach beant­wor­ten: Alles, was für den mensch­li­chen Verzehr frei­ge­ge­ben ist, kann auch ein Hund fressen. Das betrifft … 

Seite anzeigen »

Innereienfütterung

Inne­reien machen etwa zehn Prozent der Fleisch­menge pro Tag in der Roh­füt­te­rung aus (siehe hierzu »Der erste Schritt – Die Rati­ons­be­rech­nung«). Die ent­schei­dende Frage ist, wie diese Menge auf die unter­schied­li­chen Inne­reien wie Blät­ter­ma­gen, grüner Pansen, Leber, Niere und Milz ver­teilt wird. Herz wird hier absicht­lich nicht zu den Inne­reien gerech­net, da es … 

Seite anzeigen »

Knochenfütterung

Knochen machen beim Barfen einen Anteil von zehn Prozent der Tages­ge­samt­ra­tion aus. Sie decken nor­ma­ler­weise den Bedarf an Kalzium und Phos­phor des Hundes. Außer­dem sind flei­schige Knochen eine wun­der­bare Mög­lich­keit, den Hund zu beschäf­ti­gen. Zudem rei­ni­gen sie die Zähne wie kein anderer Kau­ar­ti­kel. Es sollten ledig­lich ein paar Dinge in der Füt­te­rung beach­tet …

Seite anzeigen »

Gemüsefütterung

Gemüse kann bei einer Füt­te­rung von Trocken- oder Nass­fut­ter für eine vit­amin­rei­che Abwechs­lung sorgen. Beim Barfen ist das Ver­füt­tern von Karot­ten, Kohl­rabi und Co. uner­läss­lich. Das bunte und das grüne Gemüse machen je ein Drittel der pflanz­li­chen Ration neben dem Obst aus (bei einer Füt­te­rung ohne Getreide). Sie liefern dem Hund wich­tige Nähr­stoffe und … 

Seite anzeigen »

Obstfütterung

Obst kann eine will­kom­mene Abwechs­lung auf dem Spei­se­plan jedes Hundes sein, auch wenn er Fer­tig­fut­ter bekommt. In der Roh­füt­te­rung macht Obst etwa ein Drittel der pflanz­li­chen Ration aus. Ent­spre­chend wichtig ist Abwechs­lung in der Obst­füt­te­rung und damit ein­her­ge­hend das Wissen, welches Obst ver­füt­tert werden kann. Um dies vorweg zu nehmen: Nahezu jedes Obst … 

Seite anzeigen »

Milchprodukte

Wie im Artikel zu den Ver­dau­ungs­en­zy­men beschrie­ben, pro­du­ziert der Hund Laktase, welche Laktose (Milch­zu­cker) auf­spal­ten und zu Glukose sowie Galak­tose (Schleim­zu­cker) umwan­deln kann. Aller­dings nimmt die Menge der pro­du­zier­ten Laktase nach dem Wel­pe­n­al­ter stark ab. Eine Lak­to­s­ein­to­le­ranz bezie­hungs­weise eine Emp­find­lich­keit in höherem Alter, beson­ders wenn bis dahin keine Milch­pro­dukte ver­füt­tert wurden, ist also … 

Seite anzeigen »

Getreidefütterung

Die Füt­te­rung von Getreide ist in der Roh­füt­te­rung kein Muss, aber eine Mög­lich­keit. Wer möchte, kann seinem Hund hin und wieder Getreide in Form von Reis, Hafer­flo­cken, Kar­tof­feln oder ähn­li­chem anbie­ten. Zum Thema, ob Getreide verdaut werden kann bezie­hungs­weise ob der Hund imstande ist, die ent­hal­tene Stärke zu spalten, finden Sie im Artikel … 

Seite anzeigen »

Muss ein Hund fasten?

Fasten wie der Wolf

Im Zusam­men­hang mit Barf, aber auch immer häu­fi­ger mit Fer­tig­fut­ter kommt das Thema Fasten auf. Der Gedanke dahin­ter geht auf den Wolf in seinem natür­li­chen Lebens­raum zurück, wo er nicht täglich Futter erbeu­ten konnte. Stra­ßen­hunde oder auch Wild­hunde finden eben­falls nicht jeden Tag etwas Ess­ba­res, wes­we­gen sie oftmals … 

Seite anzeigen »

Barfpläne

Dieser Artikel stellt Abschluss, Zusam­men­fas­sung und Fazit der bisher im Roh­füt­te­rungs­be­reich dieser Inter­net­seite beschrie­be­nen Bestand­teile des Barfens dar. Das Berech­nen der grund­le­gen­den Tages­ra­tion, die Über­le­gun­gen zum Fas­ten­tag sowie zur Füt­te­rung von Getreide und Milch­pro­duk­ten, die Zube­rei­tungs­tipps für Obst und Gemüse und die Füt­te­rungs­hin­weise zu Fleisch, Knochen und Inne­reien – das alles führt nun … 

Seite anzeigen »

Barf-Irrtümer

An ver­schie­de­nen Stellen kur­sie­ren immer wieder Gerüchte über das Barfen und seine angeb­li­chen Aus­wir­kun­gen auf den Hund. An dieser Stelle sollen die geläu­figs­ten davon einmal betrach­tet und dis­ku­tiert werden.

 

 

Barf macht den Hund blut­rüns­tig

Immer wieder höre oder lese ich, dass Barf den Hund angeb­lich …

Seite anzeigen »

Barf unterwegs

Das größte Problem am Barfen ist wohl die Frage: Was mache ich, wenn ich auf Reisen bin? Es gibt einige Tricks, mit denen man sich den Urlaub mit einem Barf­hund ein­fa­cher gestal­ten kann.

 

 

Fleisch und Fisch

Das Fleisch kann man auch bei län­ge­ren Fahrten in einer … 

Seite anzeigen »