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Der erste Schritt – Die Rationsberechnung

Das Barfen oder auch die Roh­füt­te­rung beginnt mit der Über­le­gung, wie viel von was der Hund eigent­lich braucht. Das gilt auch für Teil­barf, wo nur ein bestimm­ter Pro­zent­satz des Futters jeden Tag in Form von Roh­fleisch und Co. ver­füt­tert wird. Die Son­der­form »Prey-Methode« wird in einem geson­der­ten Artikel bespro­chen.
In erster Linie hängt die Berech­nung der Tages- und Wochen­ra­tion von Alter, Gewicht und Akti­vi­tät des Hundes ab. Welpen und Jung­hunde haben andere Ansprü­che an ihre Ernäh­rung als Senio­ren. In diesem Artikel geht es der Ein­fach­heit halber zunächst um aus­ge­wach­sene Hunde. Infor­ma­tio­nen zu den anderen Alters­klas­sen finden Sie in den geson­der­ten Arti­keln »Barf für Welpen/Junghunde« und »Senioren/Barf im Alter«. Nun aber zur eigent­li­chen Rati­ons­be­rech­nung…

 

 

Ein paar grundsätzliche Dinge

Zunächst sei an dieser Stelle gesagt, dass nach­fol­gend zwar viele Zahlen kommen werden, diese aber bei weitem nicht so streng zu sehen sind, wie sie wirken. Die Genau­ig­keit der Zah­len­an­ga­ben dient als erste Ori­en­tie­rung für Bar­fein­stei­ger. Sie sind eine Stütze, keine abso­lute Anlei­tung, die zu 100 Prozent befolgt werden muss. Die genann­ten Richt­werte müssen also nach und nach an den Hund ange­passt werden. Ratio­nen müssen auch neu berech­net werden, wenn sich bei­spiels­weise die Akti­vi­tät des Hundes stark ver­än­dert. Aber kein Grund zur Sorge: Der­ar­tige Anpas­sun­gen fallen mit der Zeit immer leich­ter und erfah­rene Barfer haben diese Fein­hei­ten früher oder später im Gefühl.

Auch die genann­ten Gramm­zah­len bei den ein­zel­nen Lebens­mit­teln sind nicht als starre Vor­ga­ben zu sehen. Die Gramm­zah­len dürfen gerne gerun­det und später gege­be­nen­falls ange­passt werden, sollte der Hund bei­spiels­weise zu- oder abneh­men. Selbst das Abwie­gen an sich wird irgend­wann über­flüs­sig, wenn man die unge­fäh­ren Mengen erst einmal im Gefühl hat.

 

Die wirk­lich benö­tigte Zusam­men­set­zung der Fut­ter­ra­tion ist also von Hund zu Hund unter­schied­lich und ent­wi­ckelt und ver­än­dert sich im Laufe der Jahre immer wieder. Wichtig ist, dass man als Hun­de­hal­ter die Augen offen hält und bei Ver­än­de­run­gen (am Gewicht oder Fell meist zuerst erkenn­bar) die Ration ent­spre­chend anpasst oder gege­be­nen­falls einen Tier­arzt oder anderen Fach­mann auf­sucht.

 

Beson­ders zu Anfang ist auch ange­ra­ten, ein Barf­ta­ge­buch zu führen. Dieses ist nicht nur als Kon­trolle gedacht, ob der auf­ge­stellte Barf­plan auch wirk­lich ange­mes­sen berech­net ist. Es kann bei Unver­träg­lich­kei­ten oder Ver­än­de­run­gen auch Auf­schluss über deren Ursprung geben und sollte im Zwei­fels- oder Krank­heits­fall auch dem Tier­arzt vor­ge­legt werden.

 

Wie setzt sich die Futterration zusammen?

Inspi­riert von den Ernäh­rungs­py­ra­mi­den, die gerne zur Ver­an­schau­li­chung im Schul­un­ter­richt genutzt werden, gibt es an dieser Stelle ein ähn­li­ches Schau­bild mit den wich­tigs­ten Lebens­mit­tel­ar­ten. Wie beim Vorbild bildet das, was der Hund in der größten Menge und am essen­zi­ells­ten benö­tigt, den größten Abschnitt am Boden. Je näher man der Spitze kommt, desto weniger werden die Lebens­mit­tel in der Hun­de­er­näh­rung benö­tigt.

 

Rohfuetterung_und_Barf_Hund_PyramideAlso begin­nen wir am Fuß der Pyra­mide: Fleisch, Inne­reien und flei­schige Knochen. Alle drei Kom­po­nen­ten zusam­men machen etwa 70 Prozent der Gesamt­ra­tion aus. Davon machen flei­schige, rohe Knochen (oder auch Kar­kasse – gewolf­tes Gerippe) zehn Prozent aus. Die rest­li­chen zehn Prozent setzen sich aus Mus­kel­fleisch und Inne­reien zusam­men. Von dieser Flei­sch­ra­tion sollten etwa 90 Prozent Mus­kel­fleisch sein, zehn Prozent Inne­reien. Bei den Inne­reien sollte der Groß­teil aus grünem Pansen und Blät­ter­ma­gen bestehen, während im Umgang mit Ent­gif­tungs­or­ga­nen wie Leber und Niere Vor­sicht geboten ist und auf hor­mon­pro­du­zie­rende Organe wie die Milz gänz­lich ver­zich­tet werden sollte.

Auch Nieren liefern im Ver­gleich zu anderen Inne­reien keinen beson­de­ren Mehr­wert, sofern Leber gefüt­tert wird. Eine Faust­re­gel besagt, dass ein Hund im Monat sein Kör­per­ge­wicht in Kilo­gramm mal zehn an Leber bekom­men würde. Ein 30 Kilo­gramm schwe­rer Hund bräuchte also in etwa 300 Gramm Leber im Monat. Die rest­li­che Inne­rei­en­ra­tion setzt sich dann aus den bereits erwähn­ten Kom­po­nen­ten Blät­ter­ma­gen und grünem Pansen zusam­men. Näheres zu Inne­reien und Alter­na­ti­ven für die durch sie abge­deck­ten Nähr­stoffe finden Sie unter »Inne­rei­en­füt­te­rung«.

Magen und Herz genie­ßen eine Son­der­stel­lung. Sie werden zwar gemein­hin zum Mus­kel­fleisch gerech­net, weisen aber nicht ganz die­selbe Nähr­stoff­zu­sam­men­set­zung auf. Herz verfügt über einen hohen Tau­rin­ge­halt. Taurin gilt Studien zufolge zwar in Maßen gefüt­tert als för­der­lich für den Herz­mus­kel des Hundes, sollte aber auch nicht über­do­siert werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, ver­füt­tert daher nur eine klei­nere Menge Herz einmal die Woche.

Zum Fleisch zählen nicht nur Klas­si­ker wie Rind und Pferd, sondern auch andere Fleisch­sor­ten wie Kanin­chen und Geflü­gel, aber auch Fisch.

 

Auf der zweiten Stufe stehen die Barf-Bei­la­gen. Diese setzen sich zu glei­chen Teilen aus grünem Gemüse, buntem Gemüse und Obst zusam­men. Diese Lebens­mit­tel liefern einer­seits Vit­amine, ande­rer­seits Bal­last­stoffe, die för­der­lich und wichtig für die Ver­dau­ung des Hundes sind. Näheres hierzu finden Sie in den ein­zel­nen Arti­keln »Rohfaser/Ballaststoffe«, »Gemü­se­füt­te­rung« sowie »Obst­füt­te­rung«.

 

Im dritten Bereich sind zwei Kom­po­nen­ten zu finden: Öle und optio­nale Lebens­mit­tel wie Eier und Milch­pro­dukte. Öl (oder besser gesagt die hoch­wer­ti­gen Fett­säu­ren Omega 3 und Omega 6) sind wichtig für die Hun­de­er­näh­rung. Sie kommen zum Teil über Fisch und den Fett­an­teil am Mus­kel­fleisch ins Futter, sollten aber zusätz­lich über klei­nere Mengen hoch­wer­ti­gen Öls bei­ge­mischt werden (im Tee­löf­fel­be­reich, je nach Gewicht des Hundes). Neben der posi­ti­ven Wirkung auf Haut und Fell sind Fett­säu­ren ent­schei­dend für die Auf­nahme fett­lös­li­cher Vit­amine wie Vitamin A und D.

Andere Lebens­mit­tel sind zwar kein Muss beim Barfen, durch ihren hohen Gehalt spe­zi­el­ler Vit­amine jedoch sinn­voll. Eier bei­spiels­weise – genauer gesagt das Eigelb – ent­hal­ten große Mengen Biotin, was nicht nur für den gesam­ten Orga­nis­mus wichtig ist, sondern vor allem Haut und Fell gesund und glän­zend aus­se­hen lässt. Milch­pro­dukte bilden eine nette Abwechs­lung in der Ernäh­rung des Hundes. Festere Vari­an­ten wie Käse eignen sich außer­dem gut als Lecker­lis. Sie werden einfach von der Mus­kel­flei­sch­ra­tion abge­zo­gen, sollte der Hund davon zuneh­men. Mehr als etwa fünf Prozent der Tages­ge­samt­ra­tion sollten sie jedoch nicht aus­ma­chen.

 

Auf der vierten Ebene folgen weitere Lebens­mit­tel wie Nüsse, Spros­sen und Kräuter. Sie können vor­tei­haft sein, ins­be­son­dere, wenn eine gewisse Indi­ka­tion besteht (bei­spiels­weise bei Heil­kräu­tern), sind aber nicht unbe­dingt für eine voll­wer­tige Barf­mahl­zeit von Nöten. Nüsse bei­spiels­weise können noch einmal zusätz­lich wert­volle Fett­säu­ren liefern. Kokos wird eine Viel­zahl posi­ti­ver Wir­kun­gen nach­ge­sagt.

 

Fast schon an der Spitze, auf Ebene fünf, findet sich Getreide. Die Frage, ob dieses gefüt­tert werden sollte oder über­haupt kann, steht in engem Zusam­men­hang mit der Frage, ob Hunde Fleisch- oder Alles­fres­ser sind. Schein­bar leiten Hunde jedoch zumin­dest eine geringe Menge Alpha-Amylase in den Spei­chel ein, was ihnen die Spal­tung von Stärke bis zu einem gewis­sen Maß erlaubt. Dennoch sollte Getreide – wenn es ver­füt­tert wird – ent­spre­chend zer­klei­nert und zube­rei­tet werden. Reis hat eine gewisse Son­der­stel­lung, da er sich beson­ders als Grund­lage für eine Schon­kost bei Durch­fall eignet. Wird regel­mä­ßig Getreide ver­füt­tert, ver­schiebt sich die Berech­nung bei den Bei­la­gen. Es gelten dann zwar nach wie vor 30 Prozent der Gesamt­ra­tion, jedoch zu glei­chen Teilen auf grünes Gemüse, buntes Gemüse, Obst und Getreide auf­ge­teilt (also 7,5 Prozent pro Beilage).

Zu guter letzt gibt es dann noch die Spitze: Die Kuren, die sich beim Barfen noch mehr anbie­ten als bei anderen Füt­te­rungs­wei­sen. Sie können das Immun­sys­tem stärken, Para­si­ten vor­beu­gen oder den Hund beim Fell­wech­sel unter­stüt­zen. Dafür können die ver­schie­dens­ten natür­li­chen Mittel ver­wen­det werden, weshalb eine umfas­sende Liste an dieser Stelle den Rahmen spren­gen würde und statt­des­sen unter »Kuren/Zusatzfuttermittel« zu finden ist. Eine umfang­rei­che Liste von Lebens­mit­teln, die Hunden gefüt­tert werden können, finden Sie unter »Welche Lebens­mit­tel darf mein Hund fressen?«, eine Liste poten­ti­ell gif­ti­ger Lebens­mit­tel unter »Welche Lebens­mit­tel sind poten­ti­ell giftig für Hunde?«.

 

Wie berechne ich die Menge der Einzelkomponenten pro Tag und Woche?

Wenn man nun ent­schie­den hat, welche Kom­po­nen­ten gefüt­tert werden sollen, beginnt die eigent­li­che Rati­ons­be­rech­nung. Zunächst berech­nen wir die Gesamt­ra­tion, die unser Hund pro Tag bezie­hungs­weise Woche benö­tigt. Hierfür nehmen wir bei einem aus­ge­wach­se­nen, normal aktiven Hund zwei bis vier Prozent des Kör­per­ge­wichts.

Bei­spiel­rech­nung für einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Hund:

20 / 100 * 2 = 0,4 Kilo­gramm = 400 Gramm Tages­ge­samt­ra­tion
400g * 7 = 2.800 Gramm = 2,8 Kilo­gramm Wochen­ge­samt­ra­tion

 

Als nächs­tes berech­nen wir den Anteil ein­zel­ner Grund­kom­po­nen­ten, also flei­schige Knochen, Mus­kel­fleisch und Inne­reien sowie Bei­la­gen. Die flei­schi­gen Knochen machen hierbei zehn Prozent aus, Mus­kel­fleisch und Inne­reien 60 Prozent und die Bei­la­gen 30 Prozent.

Bei­spiel­rech­nung für einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Hund:

400 / 100 * 10 = 40 Gramm flei­schige Knochen pro Tag
400 / 100 * 60 = 240 Gramm Mus­kel­fleisch und Inne­reien pro Tag
400 / 100 * 30 = 120 Gramm Bei­la­gen pro Tag 

Pro Woche ergibt das 280 Gramm flei­schige Knochen, 1.680 Gramm Mus­kel­fleisch und Inne­reien sowie 840 Gramm Bei­la­gen.

 

Und nun schlüs­seln wir diese Zahlen weiter auf und berech­nen unsere genauen Werte an Bei­la­gen sowie Inne­reien. Für die Bei­la­gen ist ent­schei­dend, ob Getreide ver­füt­tert werden soll oder nicht. In beiden Fällen wir zu glei­chen Teilen auf die drei bezie­hungs­weise vier Kom­po­nen­ten ver­teilt.

Bei­spiel­rech­nung für einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Hund:

Ohne Getreide: 120 / 3 = je 40 Gramm grünes Gemüse, buntes Gemüse und Obst pro Tag
Mit Getreide: 120 / 4 = je 30 Gramm grünes Gemüse, buntes Gemüse, Obst und Getreide pro Tag

Pro Woche ergibt das ohne Getreide je 280 Gramm grünes Gemüse, buntes Gemüse und Obst, mit Getreide jeweils 210 Gramm.

 

Nun fehlt uns nur noch das Fleisch. Hier nehmen wir unsere zuvor berech­ne­ten 60 Prozent der Gesamt­ra­tion her und unter­tei­len sie in 90 Prozent Mus­kel­fleisch und zehn Prozent Inne­reien.

Bei­spiel­rech­nung für einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Hund:

240 / 100 * 90 = 216 Gramm Mus­kel­fleisch pro Tag
240 – 216 = 24 Gramm Inne­reien pro Tag

Das ergibt 1.512 Gramm Mus­kel­fleisch pro Woche sowie 168 Gramm Inne­reien.

 

Die Auf­tei­lung der Inne­reien ist ein umstrit­te­nes Thema. Anders als in manch anderen Rech­nun­gen ist in dieser kein geson­der­ter Platz für grünen Pansen und Blät­ter­ma­gen ein­ge­räumt, auch nicht für Mägen oder Herz. Das liegt daran, dass grüner Pansen und gefüll­ter Blät­ter­ma­gen für mich den Haupt­teil dieser Ration aus­ma­chen, während ich andere Inne­reien schwä­cher gewichte. Eine aus­führ­li­che Erklä­rung, wieso Inne­reien nicht nur vor­teil­haft und vor allem nicht uner­setz­lich für den Hund sind, finden Sie im Artikel »Inne­rei­en­füt­te­rung«.

An dieser Stelle schlage ich vor, ledig­lich grünen Pansen, Blät­ter­ma­gen und Leber zu füttern. Der Anteil der Leber wird aus­ge­hend vom Gewicht des Hundes für einen Monat berech­net, indem das Gewicht wie oben bereits erwähnt mal zehn genom­men wird. Diese Zahl kann dann auf eine Woche oder einen Tag her­un­ter­ge­rech­net werden. Den rest­li­chen Anteil nehmen hälftig der bereits oftmals erwähnte grüne Pansen und Blät­ter­ma­gen ein.

Bei­spiel­rech­nung für einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Hund:

20 * 10 = 200 Gramm Leber pro Monat
200 / 4 = 50 Gramm Leber pro Woche
50 / 7 = 7,14 Gramm Leber pro Tag
168 – 50 = 118 Gramm grüner Pansen und Blät­ter­ma­gen pro Woche
118 / 7 = 16,85 Gramm grüner Pansen und Blät­ter­ma­gen pro Tag

 

Zusam­men­ge­fasst erhal­ten wir nun die Grund­ra­tion, die ein 20 Kilo­gramm schwe­rer Hund mit nor­ma­lem Gewicht und nor­ma­ler Akti­vi­tät am Tag min­des­tens benö­ti­gen dürfte (zwei Prozent des Kör­per­ge­wichts waren die Ursprungs­an­nahme). Im Detail wären das:

Tages­ra­tion für einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Hund:

  • 216 Gramm Mus­kel­fleisch
  • 40 Gramm flei­schige Knochen
  • 24 Gramm Inne­reien, davon 7,14 Gramm Leber und 16,85 Gramm grüner Pansen und Blät­ter­ma­gen
  • je 40 Gramm grünes Gemüse, buntes Gemüse und Obst bezie­hungs­weise je 30 Gramm grünes Gemüse, buntes Gemüse, Obst und Getreide

 

Wochen­ra­tion für einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Hund:

  • 1.512 Gramm Mus­kel­fleisch
  • 280 Gramm flei­schige Knochen
  • 168 Gramm Inne­reien, davon 50 Gramm Leber und 118 Gramm grüner Pansen und Blät­ter­ma­gen
  • je 280 Gramm grünes Gemüse, buntes Gemüse und Obst bezie­hungs­weise je 210 Gramm grünes Gemüse, buntes Gemüse, Obst und Getreide

 

Klei­nere Zugaben wie Kur- und Zusatz­fut­ter­mit­tel oder auch Nüsse werden nicht von der Tages­ge­samt­ra­tion abge­zo­gen. Milch­pro­dukte hin­ge­gen werden beim Mus­kel­fleisch abge­zo­gen, wenn sie regel­mä­ßig in grö­ße­ren Mengen gefüt­tert werden und ins­be­son­dere, wenn der Hund zum Zuneh­men neigt.

 

Wieso berechnen wir eigentlich nicht nur Tagesrationen, sondern auch Wochen- oder Monatsrationen?

Die Antwort hierauf zeigt sich am besten an der Berech­nung der Inne­rei­en­ra­tion. Gramm­an­ga­ben wie 7,14 lassen sich nur schwer handeln, würde man ver­su­chen, jeden Tag alles punkt­ge­nau und perfekt aus­ge­wo­gen zu füttern. Es bietet sich daher an, manche Kom­po­nen­ten zu staf­feln und nur ein oder zwei Mal die Woche zu füttern. Es gibt unter­schied­li­che Mei­nun­gen, über welchen Zeit­raum die Ernäh­rung des Hundes aus­ge­wo­gen sein muss, sprich: Alle Kom­po­nen­ten in der berech­ne­ten Menge ent­hal­ten haben muss. Manche gehen von etwa einem Monat aus, während Kri­ti­ker genau darin die Ursache von Mangel- und Fehl­ernäh­rung sehen.

Per­sön­lich schlage ich das Anstre­ben einer aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung über den Zeit­raum einer Woche vor. Für diese Zeit lässt sich mühelos ein aus­ge­wo­ge­ner Barf­plan mit han­del­ba­ren Mengen erstel­len. Dennoch sollte man darauf achten, die Kom­po­nen­ten gleich­mä­ßig zu ver­tei­len und bei­spiels­weise nicht die gesamte Menge an flei­schi­gen Knochen auf einen Tag ver­tei­len. Tipps, wie man das Erstel­len des Barf­plans angehen kann – inklu­sive eines Vor­schlags, welche Kom­po­nen­ten in welcher Menge wöchent­lich gefüt­tert werden sollten – finden Sie unter »Barf­pläne«.

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