↑ Zurück zu Ernährung

Kuren / Zusatzfuttermittel

Einige Fut­ter­mit­tel können, müssen aber nicht regel­mä­ßig in der Ernäh­rung des Hundes vor­kom­men, andere sollten nicht dau­er­haft gegeben werden, erzie­len aber als Kuren gute Erfolge. Übli­cher Weise wird eine Kur nur bei Bedarf, zum Bei­spiel während des Fell­wech­sels, durch­ge­führt und dauert zwei bis vier Wochen. Die Dosie­rung der jewei­li­gen Kurz­mit­tel sollte dem Gewicht des Hundes ange­passt werden. 

Die ver­schie­de­nen Kuren können auch gemischt werden, aller­dings sollte man es damit nicht über­trei­ben. »Viel hilft viel« ist in diesen Dingen kein pas­sen­des Motto, weder was die Mischun­gen, noch was die Häu­fig­keit der Kuren betrifft. Diese sollten wirk­lich nur bei Beschwer­den oder höchs­tens vor­beu­gend zur Immun­stär­kung im Früh­ling oder zur Grip­pe­zeit ange­wen­det werden. 

Bei gesund­heit­li­chen Beschwer­den sollte außer­dem immer auch ein Tier­arzt auf­ge­sucht werden!

Acai-Beeren

Die Acai-Beere wird in den USA schon lange in Anti-Aging-Pro­duk­ten ver­wen­det und ist hier­zu­lande inzwi­schen auch immer bekann­ter, sowohl in der Pfle­ge­mit­tel­ab­tei­lung, als auch als angeb­li­cher Abnehm­trick. Diese Funk­tion mag einmal dahin gestellt sein, aber abge­se­hen davon ist die Acai-Beere sehr vit­amin­reich. Sie ist die Frucht der süd­ame­ri­ka­ni­schen Kohl­palme. Das Frucht­ge­häuse der … 

Seite anzeigen »

Aloe Vera

Bei der Aloe Vera handelt es sich um eine Pflanze der Gattung der Aloen. Für medi­zi­ni­sche Zwecke wird vor­wie­gend die Aloe Vera Bar­ba­den­sis Miller, kurz Aloe Vera (Echte Aloe) genannt, ver­wen­det. Des­we­gen soll es im fol­gen­den Artikel auch aus­schließ­lich um diese Aloen-Art gehen.
Die Aloe Vera ist eine Pflanze mit dicken, grünen Blät­tern, …

Seite anzeigen »

Apfelessig

Apfel­es­sig wird aus Apfel­most gewon­nen. Durch Wei­ter­ver­ar­bei­tung wird aus diesem Essig gewon­nen – Apfel­es­sig. Die ent­hal­tene Säure regt den Stoff­wech­sel an, fördert die Bildung von Magen­saft (Achtung bei zu Über­säue­rung nei­gen­den Hunden!) und damit auch die Ver­dau­ung. Auch gegen Blä­hun­gen und Ver­stop­fung kann er wirksam sein. Ihm wird auch eine Reihe anderer the­ra­peu­ti­scher Wir­kun­gen …

Seite anzeigen »

Bienenprodukte

Blü­ten­ho­nig wird wie andere Honig­ar­ten auch von Honig­bie­nen pro­du­ziert. Seinen Namen ver­dankt er der Tat­sa­che, dass er von den Bienen aus dem Nektar ver­schie­de­ner Blüten zusam­men­ge­tra­gen wird. Er ist nicht nur reich an Vit­ami­nen, Enzymen und Mine­ral­stof­fen, sondern wirkt auch anti­bak­te­ri­ell. Neben 15 – 21% Wasser enthält dieser aller­dings auch Zucker, weshalb bei Hunden … 

Seite anzeigen »

Bierhefe

Bier­hefe – ein Abfall­pro­dukt der Bier­her­stel­lung – zeich­net sich vor allem durch ihre posi­tive Wirkung auf die Talg­bil­dung und damit auch Haut und Fell aus. Der hohe Gehalt an Biotin und Zink ist dafür ver­ant­wort­lich. Eine pro­bio­ti­sche Wirkung auf den Ver­dau­ungs­trakt wird eben­falls ver­mu­tet. Bier­hefe ist neben Biotin vor allem reich an Vit­ami­nen der B-Gruppe, aber auch … 

Seite anzeigen »

Ei und Eierschale

Harte Schale, weicher Kern trifft hier ganz offen­sicht­lich zu. Und beides kann in der Hun­de­er­näh­rung nütz­lich sein. Das Eigelb kann wegen seiner unten näher beschrie­be­nen posi­ti­ven Wirkung auf Haut und Fell eine nütz­li­che Ergän­zung in der Füt­te­rung sein. Ein bis zwei Eigelb pro Woche bei einem mit­tel­gro­ßen Hund genügen, um diesen Effekt zu … 

Seite anzeigen »

Grünlippmuschelkalk

Die Grün­lipp­mu­schel – bezie­hungs­weise Grün­lipp­mu­schel­kalk – findet vor allem bei Gelenks­er­kran­kun­gen wie Hüft– und Ell­bo­gen­ge­lenk­dys­pla­sie, aber auch Arthrose und Spondy­lose Anwen­dung und ist auch in den ent­spre­chen­den tier­me­di­zi­ni­schen Mitteln ent­hal­ten. Die Muschel enthält Glu­ko­sa­mi­no­gly­kane (GAGs), die sta­bi­li­sie­rend auf Gelenke und Gewebe wirken sollen. Zusätz­lich habe sie einen ent­zün­dungs­hem­men­den Effekt. Wis­sen­schaft­lich bewie­sen ist die Wirk­sam­keit …

Seite anzeigen »

Hagebutten

Hagebutten(schalen)pulver wirkt vor allem positiv auf das Immun­sys­tem, kann nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen aber sogar bei Arthrose und Gelenks­schmer­zen Lin­de­rung ver­schaf­fen. Die zahl­rei­chen Vit­amine der Hage­butte – bezie­hungs­weise ihrer Kerne und der Schale, die für die Her­stel­lung des Pulvers ver­wen­det werden – wirken unter anderem anti­oxi­da­tiv, helfen bei der Regu­lie­rung des Harn­stoff­wech­sel und der Zel­ler­neue­rung.

Seite anzeigen »

Heilerde

Heil­erde enthält nen­nens­werte Mengen an Mine­ra­lien und Spu­ren­ele­men­ten. Die Zusam­men­set­zung vari­iert aller­dings je nach Her­kunft und Abbau­ge­biet. Am her­aus­ste­chends­ten ist der unab­hän­gig vom Abbau­ge­biet hohe Sili­kat­ge­halt. Als Sili­kate werden die Salze der Kie­sel­säu­ren bezeich­net, welche wie­derum Bestand­teil von Sili­zium sind. Dieses ist in jeder Erde, aber auch in Pflan­zen in ver­schie­de­nen Kon­zen­tra­tio­nen zu … 

Seite anzeigen »

Kokos

Kokos wird abweh­rende Eigen­schaf­ten in Bezug auf Para­si­ten nach­ge­sagt – vor allem bei Darm­pa­ra­si­ten wie Würmer oder auch Candida albi­cans (ein Hefepilz, der in den Schleim­häu­ten (beson­ders Ver­dau­ungs­trakt, aber auch Geni­ta­lien) zu finden ist). Im Gegen­satz zu vete­ri­när­me­di­zi­ni­schen Wurm­mit­teln wird der Kokos­nuss sogar eine pro­phy­lak­ti­sche – das heißt vor­beu­gende – Wirkung zuge­schrie­ben. Die regel­mä­ßige Füt­te­rung …

Seite anzeigen »

Methylsulfonylmethan

MSM – die Abkür­zung für Methyl­sul­fonyl­me­than – ist auch als orga­ni­scher Schwe­fel bekannt. MSM ist in pflanz­li­chen wie tie­ri­schen Lebens­mit­teln in unter­schied­lich hoher Kon­zen­tra­tion ent­hal­ten und wird somit täglich vom Hund auf­ge­nom­men. Auf­grund seiner ent­zün­dungs­hem­men­den und schmerz­lin­dern­den Wirkung kann es bei Gelenk­er­kran­kun­gen wie HD, ED und Arthrose sowie anderen … 

Seite anzeigen »

Pansenmehl

Pan­sen­mehl kann als Appe­tit­an­re­ger über das Futter gegeben werden. Ent­spre­chend ist es nütz­lich bei mäkeln­den oder bei erkrank­ten Hunden, die unter Appe­tit­lo­sig­keit leiden. Es wird auch bei aktiven Hunden mit erhöh­tem Ener­gie­be­darf emp­foh­len. Die Dosie­rung vari­iert je nach Größe des Hundes, liegt aber wie bei den meisten Kuren bei etwa einem Tee­löf­fel pro … 

Seite anzeigen »

Schwarzkümmelöl

Schwarz­küm­melöl werden zahl­rei­che posi­tive Eigen­schaf­ten nach­ge­sagt, dar­un­ter die Stär­kung des Immun­sys­tems, die För­de­rung der Wund­hei­lung sowie die Abwehr von Para­si­ten. Die Wirkung auf das Immun­sys­tem soll sich ins­be­son­dere bei all­er­gi­schen Reak­tio­nen zeigen. Bei solchen handelt es sich ver­ein­facht gesagt um eine Über­re­ak­tion auf Stoffe, die eigent­lich gar keine Immun­re­ak­tion aus­lö­sen sollten. Ein belieb­tes …

Seite anzeigen »

Seealgenmehl

See­al­gen­mehl enthält Mine­ral­stoffe, Spu­ren­ele­mente und Vit­amine, weshalb es auf den gesam­ten Stoff­wech­sel anre­gend wirkt. See­al­gen­mehl hat außer­dem einen posi­ti­ven Effekt auf Fell und Haut sowie die Ver­dau­ung. Für Hunde, die zu Zahn­stein neigen, ist beson­ders die Alge Asco­phyl­lum nodosum (Kno­ten­tang) inter­es­sant. Tier­me­di­zi­ni­sche Plaque-Off-Pro­dukte ver­wen­den diese Alge teil­weise als ein­zi­gen Inhalts­stoff gegen die Bildung von Zahn­stein. Der … 

Seite anzeigen »

Teufelskralle

Die afri­ka­ni­sche Teu­fels­kralle – genauer gesagt ihre Spei­cher­wur­zel – wird bei Ver­schleiß­erschei­nun­gen wie Arthrose und ent­zünd­li­chen Erkran­kun­gen des Gelen­kap­pa­ra­tes wie Hüft- oder Ellen­bo­gen­ge­lenk­dys­pla­sie ange­wen­det, da sie ent­zün­dungs­hem­mend, abschwel­lend und schmerz­lin­dernd wirkt. Sie kann bei ent­spre­chen­der Indi­ka­tion dau­er­haft ver­füt­tert werden, aller­dings ist näheres zur Anwen­dung mit dem Tier­arzt zu bespre­chen, der auch die ent­spre­chende …

Seite anzeigen »