Aloe Vera

Hund_Kur_Aloe_VeraBei der Aloe Vera handelt es sich um eine Pflanze der Gattung der Aloen. Für medi­zi­ni­sche Zwecke wird vor­wie­gend die Aloe Vera Bar­ba­den­sis Miller, kurz Aloe Vera (Echte Aloe) genannt, ver­wen­det. Des­we­gen soll es im fol­gen­den Artikel auch aus­schließ­lich um diese Aloen-Art gehen.
Die Aloe Vera ist eine Pflanze mit dicken, grünen Blät­tern, deren gel­ar­ti­ger Inhalt hei­lende Wirkung haben soll. Seit vielen Jahr­zehn­ten gilt sie daher in unseren Brei­ten­gra­den als wir­kungs­vol­les Haus­mit­tel, in ara­bi­schen Ländern bereits seit über 6.000 Jahren. Das Gel der Blätter kann sowohl ver­füt­tert, als auch direkt auf die Haut auf­ge­tra­gen werden.

 

Das Gel der Aloe Vera soll ent­gif­tend, ent­zün­dungs­hem­mend und immun­stär­kend wirken. Sie soll Magen und Darm stärken, Juck­reiz und Haut­rö­tun­gen lindern. Sogar bei Gelenk­pro­ble­men findet die Pflanze Anwen­dung. Bei Schwel­lun­gen des Zahn­fleisches soll das Auf­tra­gen des Gels direkt auf das Zahn­fleisch abschwel­lend und schmerz­lin­dernd wirken. Bei kleinen Wunden oder Abschür­fun­gen sowie bei Aus­schlag soll das Gel äußer­lich ange­wen­det eben­falls große Erfolge bringen. Eine Anwen­dung bei tiefen Ver­let­zun­gen ist nicht ange­ra­ten. Ein wis­sen­schaft­li­cher Nach­weis für die Wirkung konnte bisher nur in Bezug auf Haut­er­kran­kun­gen und kleine Wunden erbracht werden: Das in der Aloe Vera ent­hal­tene Ace­mannan (ein Koh­len­hy­drat) fördert die Heilung der Haut, die ent­hal­tene Sali­zyl­säure lindert leichte Ent­zün­dun­gen. Die immun­stär­ken­den Eigen­schaf­ten hin­ge­gen sind nicht wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen, auch die posi­tive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt nicht.

Andere Aloe-Arten wie die Capen­sis oder die Ferox zeich­nen sich vor allem durch ihren hohen Gehalt an Aloin aus. Das Aloin wirkt abfüh­rend, wes­we­gen diese beiden Aloen oftmals in apo­the­ken­pflich­ti­gen Abführ­mit­teln Ver­wen­dung finden. Sie ent­hal­ten zudem Anthr­achi­none, welche in Ver­dacht stehen, den Wasser- und Elek­tro­lythaus­halt nach­hal­tig zu stören. Doch auch von der Aloe Vera sollte nur das Gel, nicht das Blatt­harz ver­wen­det werden. Das Harz der Aloe Vera enthält ebenso eine wir­kungs­volle Kon­zen­tra­tion Aloin wie die Capen­sis oder die Ferox – mit den­sel­ben nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen. 

Das Gel der Aloe Vera kann der haus­ei­ge­nen Pflanze ent­nom­men oder in der Apo­theke in ver­schie­de­nen Formen gekauft werden. Bei einem puren Gel benö­tigt der Hund etwa 1ml auf 1kg Kör­per­ge­wicht (ver­füt­tert) für eine Kur. Die Mengen für die äußer­li­che Anwen­dung richten sich nach der Größe der zu behan­deln­den Haut­flä­che.

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