Apfelessig

Apfel­es­sig wird aus Apfel­most gewon­nen. Durch Wei­ter­ver­ar­bei­tung wird aus diesem Essig gewon­nen – Apfel­es­sig. Die ent­hal­tene Säure regt den Stoff­wech­sel an, fördert die Bildung von Magen­saft (Achtung bei zu Über­säue­rung nei­gen­den Hunden!) und damit auch die Ver­dau­ung. Auch gegen Blä­hun­gen und Ver­stop­fung kann er wirksam sein. Ihm wird auch eine Reihe anderer the­ra­peu­ti­scher Wir­kun­gen nach­ge­sagt, zum Bei­spiel bei Asthma, dies ist aller­dings nicht erwie­sen. Im Apfel­es­sig sind imgrunde die­sel­ben Nähr­stoffe wie im Apfel selbst ent­hal­ten. In nen­nens­wer­ter Menge sind dies B-Vit­amine (vor allem Vitamin BC/Folsäure), Vitamin CKalium, Magne­sium, Eisen und Beta-Carotin (woraus der Hund Vitamin A bildet).

 

Was den Essig nun wirk­sa­mer als den puren Apfel macht ist nicht bekannt. Jedoch ist der Apfel selbst ähnlich wirksam in Sachen Ver­dau­ung und Stoff­wech­sel­an­re­gung. In grob gerie­be­ner Form wird er schon lange als Haus­mit­tel bei Ver­dau­ungs­be­schwer­den ange­wen­det. Für den Hund findet er in dieser Form vor allem in der Schon­kost bei Durch­fall Ver­wen­dung. Sein hoher Gehalt an Pek­ti­nen, die eine Art natür­li­ches Bin­de­mit­tel sind, wirkt dem Durch­fall ent­ge­gen. Sowohl der Apfel­es­sig als auch der pure Apfel sollen ähnlich wie Zitro­nen aus­glei­chend auf den Säure-Basen-Haus­halt wirken. Beide ent­hal­ten neben Säure, die zügig ver­stoff­wech­selt werden soll, vor allem auch basi­sche Mine­ral­stoffe, welche die Salz­säure im Magen wie die kör­per­ei­ge­nen Basen neu­tra­li­sie­ren soll. Die drei Säuren im Apfel­es­sig (Apfel­säure, Essig­säure und Zitro­nen­säure) werden darüber hinaus häufig zur Kon­ser­vie­rung von Lebens­mit­teln ein­ge­setzt, unter anderem von Essig­gur­ken. Eine ähn­li­che Wirkung soll er bei Mensch und Hund haben, indem er Para­si­ten­be­fall bekämp­fen und vor­beu­gen können soll.

Bei kleinen Hunden genügt ein Tee­löf­fel, bei großen ein Ess­löf­fel für eine Apfel­es­sig-Kur. Da Apfel­es­sig aller­dings auch eine fett­ver­bren­nende, diät­för­dernde und sät­ti­gende Wirkung nach­ge­sagt wird, sollte damit bei mäkeln­den Hunden sparsam umge­gan­gen werden. 

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