Bienenprodukte

Honig im GlasBlü­ten­ho­nig wird wie andere Honi­gar­ten auch von Honig­bie­nen pro­du­ziert. Seinen Namen ver­dankt er der Tat­sa­che, dass er von den Bienen aus dem Nektar ver­schie­de­ner Blüten zusam­men­ge­tra­gen wird. Er ist nicht nur reich an Vit­ami­nen, Enzymen und Mine­ral­stof­fen, sondern wirkt auch anti­bak­te­ri­ell. Neben 15 – 21% Wasser enthält dieser aller­dings auch Zucker, weshalb bei Hunden mit Zahn­steinnei­gung Vor­sicht geboten ist. Honig kann wie beim Men­schen auch sowohl bei Magen-Darm-Beschwer­den als auch bei Hals­schmer­zen und damit ver­bun­de­nen Krank­hei­ten ein­ge­setzt werden. Der Honig sollte, um seine volle Wirkung ent­fal­ten zu können, kalt­ge­schleu­dert sein. Ein Tee­löf­fel bis zu ein Ess­löf­fel können hin und wieder bei Bedarf über das Futter gegeben werden. Andere Honig­s­or­ten wie Fen­chel­ho­nig wirken eben­falls positiv auf den Magen-Darm-Trakt und ver­schaf­fen Lin­de­rung bei Hals­schmer­zen.

 

 

Blü­ten­pol­len eignen sich beson­ders als Kur für das Immun­sys­tem sowie den Stoff­wech­sel. Sie werden als Neben­pro­dukt der Imkerei gewon­nen, wenn die Bienen an spe­zi­el­len Matten ihre bestäub­ten Füße abstrei­fen. Sie sind reich an Pro­te­inen, mehr­fach unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, Vit­ami­nen und Mine­ral­stof­fen. Anwen­dung finden sie bei Darm­be­schwer­den, Durch­fall oder all­ge­mei­ner Schwä­che durch eine andere Erkran­kung als Ergän­zung für das Immun­sys­tem. Eine leicht anti­bio­ti­sche Wirkung ist eben­falls vor­han­den, zum Bei­spiel in Bezug auf Sal­mo­nel­len. Auf 10kg Kör­per­ge­wicht kommt etwa ein Tee­löf­fel Blü­ten­pol­len für eine Kur. 

Achtung: Auch Hunde können all­er­gisch reagie­ren, daher beim ersten Mal nur eine kleine Menge ver­füt­tern!

 

 

Pro­po­lis – oder auch Bie­nen­harz genannt – ist ein wei­te­res Imke­rei­pro­dukt, das in der Hun­de­er­näh­rung Anwen­dung finden kann. Die harzige Masse dient Bienen zum Abdich­ten von kleinen Löchern in ihren Stock, aber auch zur Abwehr von Krank­heits­er­re­gern. Das Harz wirkt beim Hund anti­bio­tisch – d.h. gegen Bak­te­rien, Viren und sogar Pilze – und stärkt das Immun­sys­tem. Pro­po­lis ist als Pulver erhält­lich und kann kur­weise bei Atem­wegs­er­kran­kun­gen, Harn­wegs­er­kran­kun­gen, Ent­zün­dun­gen im Maul- und Rachen­raum sowie Magen-Darm-Erkran­kun­gen und vielem mehr ein­ge­setzt werden. Als Creme kann sie auf Wunden oder Ver­bren­nun­gen auf­ge­tra­gen werden. Eine Mes­ser­spitze bis ein Tee­löf­fel, je nach Größe des Hundes, genügen. Das Pulver kann auch mit Honig ver­mischt getrennt vom Futter ver­ab­reicht werden. 

Achtung: Auch Pro­po­lis kann in sel­te­nen Fällen All­er­gien aus­lö­sen!

2 Kommentare

  1. Sabine Pleger

    Helfen Blü­ten­pol­len auch bei Hunden mit Nie­ren­er­kran­kun­gen.

    1. Vitaler Hund

      Hallo Frau Pleger,

      ich bin nicht sicher, wie die Frage gemeint ist? Die Wirkung auf das Immun­sys­tem dürfte die­selbe sein, eine Hilfe bei Nie­ren­er­kran­kun­gen sind sie aller­dings nicht.
      Sicher­heits­hal­ber möchte ich aber noch darauf hin­wei­sen, dass alle Fut­te­r­er­gän­zun­gen bei einem kranken Hund mit dem Tier­arzt abge­spro­chen werden sollten. Dieser sollte zumin­dest infor­miert werden, damit ggf. der Behand­lungs­plan ange­passt werden kann.

      Liebe Grüße

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