Heilerde

Hei­lerde enthält nen­nens­werte Mengen an Mine­ra­lien und Spu­ren­ele­men­ten. Die Zusam­men­set­zung vari­iert aller­dings je nach Her­kunft und Abbau­ge­biet. Am her­aus­ste­chends­ten ist der unab­hän­gig vom Abbau­ge­biet hohe Sili­kat­ge­halt. Als Sili­kate werden die Salze der Kie­sel­säu­ren bezeich­net, welche wie­derum Bestand­teil von Sili­zium sind. Dieses ist in jeder Erde, aber auch in Pflan­zen in ver­schie­de­nen Kon­zen­tra­tio­nen zu finden. Sili­zium bezie­hungs­weise Kie­sel­säure wird eine ent­zün­dungs­hem­mende, schad­stoff­bin­dende und immun­stär­kende Wirkung nach­ge­sagt. Ähnlich in ihrer Wirk­sam­keit und nah ver­wandt mit der Hei­lerde ist die soge­nannte Kie­sel­erde. Sie kann eben­falls und in glei­cher Zube­rei­tung an den Hund ver­füt­tert werden. 

 

Anwen­dung finden Kiesel- und Hei­lerde vor allem bei Erkran­kun­gen des Magen-Darm-Traktes oder zur Immun­stär­kung. Beide sollten auf­grund ihrer Beschaf­fen­heit nur zwi­schen den regu­lä­ren Mahl­zei­ten und mit etwas Joghurt ver­mischt ange­bo­ten werden. Die tro­ckene und pulv­rige Erde sollte gut mit dem Joghurt verrüht und gege­be­nen­falls noch mit etwas Wasser ange­rührt werden.

Manche Bar­f­an­sätze emp­feh­len eine Anwen­dung zwei bis drei Mal pro Woche, bei kleinen Hunden einen Tee­löf­fel, bei grö­ße­ren einen Ess­löf­fel. Da der Nähr­stoff­be­darf bei voll­wer­ti­gem Bedarf aber auch ohne Hei­lerde gedeckt sein sollte, ist eine Füt­te­rung nicht unbe­dingt not­wen­dig. Bei Füt­te­rung indus­tri­el­ler Fut­ter­mit­tel kann gänz­lich auf die Hei­lerde ver­zich­tet werden, wenn über­haupt sollte sie nur als Kur von zwei bis vier Wochen ange­wen­det werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>