Seealgenmehl

SeealgenmehlSee­al­gen­mehl enthält Mine­ral­stoffe, Spu­ren­ele­mente und Vit­amine, weshalb es auf den gesam­ten Stoff­wech­sel anre­gend wirkt. See­al­gen­mehl hat außer­dem einen posi­ti­ven Effekt auf Fell und Haut sowie die Ver­dau­ung. Für Hunde, die zu Zahn­stein neigen, ist beson­ders die Alge Asco­phyl­lum nodosum (Kno­tentang) inter­es­sant. Tier­me­di­zi­ni­sche Plaque-Off-Pro­dukte ver­wen­den diese Alge teil­weise als ein­zi­gen Inhalts­stoff gegen die Bildung von Zahn­stein. Der hohe Mine­ral­stoff­ge­halt soll für einen posi­ti­ven Aus­gleich der kör­per­ei­ge­nen Mine­ral­stoffe im Spei­chel sorgen. Das Pulver ist ent­we­der beim Tier­arzt oder im Fach­han­del erhält­lich, die Dosie­rung ist der Packung zu ent­neh­men.

 

Auch die Spi­ru­lina – vor­wie­gend Spi­ru­lina pla­ten­sis – kann positiv auf Ver­dau­ung, Immun­sys­tem, Stoff­wech­sel und Darm­flora wirken, außer­dem unter­stützt sie die Heilung nach Erkran­kun­gen, fördert die Zell­bil­dung, kann Man­gel­er­schei­nun­gen aus­glei­chen, bei Haut­pro­ble­men und All­er­gien Lin­de­rung ver­schaf­fen sowie bei einem Befall mit dem Hefe­pilz Candida albi­cans. Selbst gegen eine Über­säue­rung des Magens kann die Spi­ru­lina hilf­reich sein. Das ent­spre­chende Pulver ist im Fach­han­del erhält­lich, die Dosie­rung ist auch hier der Packung zu ent­neh­men.

Die Süß­was­ser­al­gen­gat­tung Chlorella – ver­wen­det wird übli­cher Weise die Chlorella vul­ga­ris – weist eine ähn­li­che Wirkung auf wie ihre »Algen­ge­schwis­ter«. Sie wird in Kom­bi­na­tion mit Spi­ru­lina pla­ten­sis von manchen als prak­ti­sches Mittel zur Ent­gif­tung emp­foh­len. 

Achtung: Salz­was­ser­al­gen (Kno­tentang, Spi­ru­lina) weisen einen hohen Jod­ge­halt auf, weshalb sie nicht an Tiere mit Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen ver­füt­tert werden sollten. Auch beim gesun­den Hund sollten Algen daher nie dau­er­haft in grö­ße­ren Mengen ver­füt­tert werden, um eine Schä­di­gung zu ver­mei­den. Die Chlorella-Arten haben als Süß­was­ser­al­gen aller­dings einen gerin­ge­ren Jod­ge­halt und werden daher von manchen als unbe­denk­lich bei Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen ein­ge­stuft. In jedem Fall ist die Gabe mit dem Tier­arzt abzu­spre­chen.

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