Teufelskralle

Die afri­ka­ni­sche Teu­fels­kralle – genauer gesagt ihre Spei­cher­wur­zel – wird bei Ver­schleiß­er­schei­nun­gen wie Arthrose und ent­zünd­li­chen Erkran­kun­gen des Gelen­kap­pa­ra­tes wie Hüft- oder Ellen­bo­gen­ge­lenk­dys­pla­sie ange­wen­det, da sie ent­zün­dungs­hem­mend, abschwel­lend und schmerz­lin­dernd wirkt. Sie kann bei ent­spre­chen­der Indi­ka­tion dau­er­haft ver­füt­tert werden, aller­dings ist näheres zur Anwen­dung mit dem Tier­arzt zu bespre­chen, der auch die ent­spre­chende Dia­gnose stellen sollte. 

Die Wirkung der Teu­fels­kral­len­wur­zel machen soge­nannte Iri­do­ide aus. Dabei handelt es sich um sekun­däre Pflan­zen­stoffe, die in der Natur­heil­kunde unter dem Begriff Phyta­mine zusam­men­ge­fasst werden. Ihnen werden zahl­rei­che Eigen­schaf­ten nach­ge­sagt, unter anderem Senkung des Blut­drucks, Regu­lie­rung des Blut­zu­cker­spie­gels, Stär­kung des Immun­sys­tems oder Ver­dau­ungs­för­de­rung. Bei den Phyta­mi­nen in der Teu­fels­kralle handelt es sich vor­wie­gend um Har­pa­gosid und Phe­nolgly­ko­side. Spe­zi­ell diese Phyta­mine wirken wie erwähnt positiv bei ent­zünd­li­chen Gelen­ker­kran­kun­gen, Ver­dau­ungs­be­schwer­den und Appe­tit­lo­sig­keit. Während dieser Wir­kungs­be­reich als nahezu erwie­sen gilt, gibt es noch andere Wir­kungs­wei­sen, von denen häufig berich­tet, die aber nicht wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen werden konnten. Dar­un­ter fällt die Lin­de­rung von Kopf­schmer­zen, Seh­nen­ent­zün­dun­gen, Wunden, Geschwü­ren und For­un­kel. Ver­kauft wird die Teu­fels­kralle als Tablet­ten oder Pulver. Die volle Wirkung tritt meist erst nach meh­re­ren Wochen der Ein­nahme ein.

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