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Rohasche

Als Roha­sche wird der anor­ga­ni­sche Teil eines Futters bezeich­net, welcher durch Aus­glü­hen bei 550° im Muf­fel­ofen ent­steht. Sie ist in Trocken- wie auch Nass­fut­ter zu finden. Roha­sche setzt sich aus Rein­asche und unver­wert­ba­ren Bestand­tei­len wie Sili­ka­ten (Sand) zusam­men. Als Rein­asche werden die vom Sand abge­trenn­ten Mine­ral­stoffe wie Kalzium und Phos­phor bezeich­net, welche unter anderem in der Roha­sche ent­hal­ten und für die Ernäh­rung des Hundes von Bedeu­tung sind. Mit­hilfe von Salz­säure kann die darin lös­li­che Rein­asche vom unlös­li­chen Rest getrennt werden. Da Roha­sche der einzige anor­ga­ni­sche Bestand­teil eines Futter ist, ergibt sich der orga­ni­sche Bestand­teil aus der Subs­tra­hie­rung der Roha­sche von der Tro­cken­sub­stanz (Roh- oder Frisch­masse abzüg­lich Feuch­tig­keits­ge­halt eines Futters). Der emp­foh­lene Gehalt an Roha­sche liegt bei unter 10% bei Tro­cken­al­lein­fut­ter, unter 2% bei Feuch­tal­lein­fut­ter.

 

Quellen:

  • Meyer, Helmut; Zentek, Jürgen: Ernäh­rung des Hundes. Grund­la­gen – Füt­te­rung – Diä­te­tik, 6. Auflage, Enke Verlag Stutt­gart, 2010. 

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