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Vitamine

Vit­amine sind für den Hund wie für jedes andere Tier und den Men­schen von großer Bedeu­tung. Ein Fehlen auch nur eines Vit­amins kann nega­tive Aus­wir­kun­gen auf den Stoff­wech­sel, das All­ge­mein­be­fin­den oder das Aus­se­hen des Hundes haben. Diese orga­ni­schen Ver­bin­dun­gen steuern mit­un­ter auch die Auf­nahme anderer Nähr­stoffe (Vitamin D zum Bei­spiel die Auf­nahme von Kalzium). Sie alle werden in unter­schied­li­chen Mengen benö­tigt, manche können auch selbst syn­the­ti­siert werden.

 

Die Bedarfswerte im Überblick

Die nach­ste­hende Tabelle gibt einen ersten Über­blick über den Bedarf an ver­schie­de­nen Vit­ami­nen beim Hund. Die genaue Funk­tion jedes Vit­amins finden Sie in den weiter unten auf­ge­lis­te­ten ein­zel­nen Arti­keln zu jedem Vitamin.

 

Bedarfswerte aller Vitamine

 

Hinweis zur Deklarierung

Für Vit­amine werden übli­cher Weise die Men­gen­ein­hei­ten Mil­li­gram (mg), Mikro­gramm (µg, ein Mil­li­ons­tel Gramm) oder die »Inter­na­tio­nale Einheit« – abge­kürzt IE/I.E., im eng­lisch­spra­chi­gen Raum IU. Die IE ist keine fest in Gramm oder andere Ein­hei­ten über­setz­bare Maß­ein­heit, je nach Stoff vari­iert die in natio­na­len Ein­hei­ten ange­ge­bene Menge pro IE. Der Wert der IE für einen bestimm­ten Stoff oder ein bestimm­tes Element wird durch Refe­renz­prä­pa­rate oder inter­na­tio­nale Stan­dards bestimmt. 

Vitamin A

Vitamin A oder auch Retinol zählt zu den fett­lös­li­chen Vit­ami­nen. Es werden zwei Formen unter­schie­den: pflanz­li­ches und aktives Vitamin A. In Pflan­zen kommt Vitamin A in Form von Caro­ti­no­iden – vor­wie­gend Beta-Carotin – vor, die im Darm zu aktivem Vitamin A umge­wan­delt werden. Aktives Vitamin A ist aus­schließ­lich in tie­ri­schen Pro­duk­ten ent­hal­ten.
Vitamin A …

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Vitamin-B-Komplex

Der Begriff »Vitamin B« bezeich­net nicht nur ein Vitamin, sondern einen ganzen Komplex ver­schie­de­ner, ähnlich arbei­ten­der, was­ser­lös­li­cher Vit­amine. Sie alle werden im Körper kaum gespei­chert und müssen daher regel­mä­ßig gefüt­tert werden. Da der »Vitamin-B-Komplex« Wech­sel­wir­kun­gen unter­liegt, macht es Sinn, dass stetig alle Vit­amine dieser Gruppe Platz in der Hun­de­füt­te­rung finden, um Hem­mun­gen im … 

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Vitamin C

Vitamin C – oder auch Askor­bin­säure – ist ein nicht essen­zi­el­les Vitamin in der Hun­de­er­näh­rung. Nicht essen­zi­ell, da Hunde es in ihrer Leber aus Glukose selbst syn­the­ti­sie­ren. Der Hund muss es also nicht zwangs­läu­fig mit der Nahrung auf­neh­men, um seinen Bedarf zu decken. Ver­su­che an Welpen zeigten, dass sich bei einer Ernäh­rung gänz­lich …

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Vitamin-D-Komplex

Der Vitamin D-Komplex – oder auch die Cal­ci­fe­role genannt – stellt eine Gruppe fett­lös­li­cher Vit­amine dar. Von Bedeu­tung sind vor allem die Vit­amine D2 (Ergo­cal­ci­fe­rol) und D3 (Chole­cal­ci­fe­rol). Sie liegen in ihrer Funk­tion zwi­schen Vitamin und Hormon. Die Cal­ci­fe­role sind nämlich nichts anderes als die Vor­stufe für Hormone, die den Kalzium- … 

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Vitamin E

Unter dem Begriff Vitamin E werden die acht fett­lös­li­chen Toco­phe­role zusam­men gefasst. Sie alle wirken als Anti­oxi­dans, das heißt sie ver­hin­dern schäd­li­che, che­mi­sche Reak­tio­nen (Oxi­da­tion), indem sie freie Radi­kale (Per­oxide) inak­ti­vie­ren bezie­hungs­weise deren Ent­ste­hung hemmen. Außer­dem stärken sie das Immun­sys­tem, halten das Bin­de­ge­webe elas­tisch, unter­stüt­zen die Wund­hei­lung und erhal­ten den Zell­kern. Bei einem Mangel … 

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Vitamin H/Biotin

Biotin – oder auch Vitamin H bezie­hungs­weise Vitamin B7 genannt – ist für den Fett-, Eiweiß- und Koh­len­hy­drat­stoff­wech­sel unent­behr­lich, da es unter anderem für die Syn­these von Keratin von Bedeu­tung ist. Keratin ist die Grund­sub­stanz der Haut­epi­the­lien, Haare und Krallen, wes­we­gen es bei einem Bio­tin­man­gel zu Haut­er­kran­kun­gen und schlech­tem Fell kommen kann. … 

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Vitamin K

Vitamin K ist ein Zusam­men­schluss von Chi­no­nen – einer Gruppe orga­ni­scher Ver­bin­dun­gen, welche vor allem an der Bildung von Blut­ge­rin­nungs­fak­to­ren (unter anderem Prot­hom­brin) betei­ligt sind, weshalb es bei einem Mangel zu Gerin­nungs­stö­run­gen oder sogar Ein­blu­tun­gen in Haut und Organen kommen kann. Eine wich­tige Funk­tion ist außer­dem die Akti­vie­rung von Osteo­cal­cin, ein Protein, das Kalzium … 

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