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Zusammenfassung

Um für einen kleinen Über­blick bei den ganzen Erklä­run­gen und Zahlen zu sorgen, soll hier noch einmal eine Zusam­men­fas­sung der theo­re­ti­schen Grund­la­gen gegeben werden.

 

 

Alle Bedarfswerte auf einen Blick

Bedarfswerte Energie, Proteine, Mineralstoffe und Vitamine im Überblick

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Die genauen Erläu­te­run­gen zu den Werten sind den ein­zel­nen Arti­keln zu Energie, Pro­te­inenFett, Roh­fa­ser, Roha­sche, Mine­ral­stof­fen, Kalzium und Phos­phor sowie Vit­ami­nen zu ent­neh­men.

 

 

Deklarationseinheiten/Abkürzungen

  • J/kJ/MJ: Joule, bezie­hungs­weise Kilo­joule und Mega­joule. In dieser Einheit wird der Ener­gie­wert von Fut­ter­mit­teln ange­ge­ben. 1 Kilo­joule ent­spricht 1000 Joule, 1 Mega­joule 1000 Kilo­joule.
  • IE: »Inter­na­tio­nale Einheit«, auch I.E. oder im eng­lisch­spra­chi­gen Raum IU abge­kürzt. Wie viel IE eine andere Einheit ergeben, wird für jeden Stoff geson­dert fest­ge­legt.
  • g/mg/µg: Gramm, Mil­li­gramm und Mikro­gramm sind die gebräuch­lichs­ten Ein­hei­ten, die auch bei den meisten Stoffen ver­wen­det werden. 1 Gramm ent­spricht 1000 Mil­li­gramm, 1 Mil­li­gramm wie­derum ent­spricht 1000 Mikro­gramm.
  • KM: Kör­per­masse, meist in Kilo­gramm. Die Bedarfs­wert­an­ga­ben erfol­gen in [Einheit]/kg KM/Tag.

 

Kurzübersicht Mineralstoffe

Mine­ral­stoffe sind anor­ga­ni­sches Mate­rial und werden in Mengen- und Spu­ren­ele­mente unter­schie­den, wobei die Men­gen­ele­mente in grö­ße­ren Mengen im Körper vor­lie­gen, die Spu­ren­ele­mente nur in Form kleiner Spuren. Kalzium und Phos­phor nehmen auf­grund ihrer Zusam­men­wir­kung und der Wich­tig­keit ihres Ver­hält­nis­ses eine Art Son­der­stel­lung ein, aber auch Eisen, Zink, Kupfer, Jod, Mangan, Kobalt, Selen, Kalium, Natrium, Chlorid und Magne­sium sind in der Ernäh­rung des Hundes unver­zicht­bar. Über die Bedeu­tung wei­te­rer Mine­ral­stoffe wie Nickel und Fluor ist leider nicht viel bekannt.

 

Kurzübersicht Vitamine

Vit­amine sind im Gegen­satz zu den Mine­ral­stof­fen orga­ni­sche Ver­bin­dun­gen, zumeist fett­lös­lich (was die über die Nahrung auf­ge­nom­me­nen Vit­amine unbrauch­bar macht, wenn sie nicht zusam­men mit Fett auf­ge­nom­men werden) und können nicht im Körper gespei­chert werden, das heißt, sie müssen stetig zuge­füt­tert werden. Das Vitamin B12 stellt die Aus­nahme dar, da es was­ser­lös­lich ist, Spuren von Kobalt enthält und zumin­dest kurz­zei­tig im Körper gespei­chert werden kann.

 

Fazit

Die ein­zel­nen Werte und das Zusam­men­wir­ken ver­schie­de­ner Stoffe wirkt zwar auf den ersten Blick sehr komplex, ist jedoch auch äußerst fas­zi­nie­rend. Sicher sind nicht alle Werte als absolut zu betrach­ten, fast alles hat einen mehr oder minder großen Spiel­raum, in welchem man sich beson­ders bei selbst her­ge­stell­ten Ratio­nen bewegen kann. Dennoch kann es nicht schaden, die Richt­werte zu kennen und viel­leicht mal mit dem Fer­tig­fut­ter zuhause zu ver­glei­chen oder die Bedarfs­de­ckung bei den Barf­ra­tio­nen einmal grob zu über­schla­gen. Viel­leicht hat sogar der ein oder andere meine Fas­zi­na­tion für diese Zusam­men­spiele und Funk­ti­ons­wei­sen geteilt und ist mit neuem Wissen und fri­schem Mut aus den Arti­keln gegan­gen.

Egal bei welcher Form der Füt­te­rung – vor Man­gel­er­schei­nun­gen ist man niemals sicher, hof­fent­lich hilft diese Grund­la­gen­ein­füh­rung aber dem ein oder anderen dabei, schnel­ler her­aus­zu­fin­den, wo der Bedarf seines Hundes viel­leicht nicht gedeckt oder das Tier über­ver­sorgt wurde. Meist können solche Mängel durch ein­fa­che Maß­nah­men wie eine Fut­ter­um­stel­lung, die Beigabe von etwas Öl oder ein paar fri­schen Zutaten bereits behoben werden. Nichts desto trotz sollte bei lang­an­hal­ten­den oder schwe­ren Sym­pto­men eines Mangels (stump­fes Fell, Schup­pen, even­tu­ell Juck­reiz, Lust­lo­sig­keit) ein Tier­arzt auf­ge­sucht werden, um even­tu­elle Erkran­kun­gen abzu­klä­ren.

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