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Schilddrüsenüberfunktion

Die Schild­drüse (Thy­reo­idea) ist im wesent­li­chen für die Pro­duk­tion zweier Hormone ver­ant­wort­lich: Thy­ro­xin (T4) und daraus gebil­de­tes Tri­jod­thy­ronin (T3). Während eine Unter­funk­tion (Hypo­thy­reose) bei Hunden öfter vor­kommt, ist eine Über­funk­tion (Hyper­thy­reose) eher selten. Sie ent­steht meist nur, wenn eine tumo­röse Erkran­kung der Schild­drüse vor­liegt.

Die Schild­drü­sen­hor­mone sind am Fett-, Eiweiß- und Zucker­stoff­wech­sel betei­ligt. Wird eine zu große Menge von ihnen aus­ge­schüt­tet, wird der gesamte Stoff­wech­sel des Hundes beschleu­nigt. Dem­entspre­chend steigt der Hunger des Tieres stark an, dennoch ver­liert es Gewicht, da gar nicht so viel Energie auf­ge­nom­men werden kann, wie ver­braucht wird. 

Eine Behand­lung erfolgt im Zusam­men­hang mit der Behand­lung der Ursache, das heißt durch Ent­fer­nung des Tumors oder der gesam­ten Schild­drüse. Muss diese ent­nom­men werden ist der Hund in Zukunft auf die künst­li­che Zufuhr von Thy­ro­xin ange­wie­sen, wie er es auch bei einer Unter­funk­tion mit noch erhal­te­ner Schild­drüse ist. 

 

Quellen:

  • www.enpevet.de/Lexicon/ShowArticle.aspx?articleid=41074

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